Die Stover Windmühle, vorgestellt von Hans Gehrmann

(zum Mühlen- und Drachenfest 2004)


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Die heute noch voll funktionierende Holländer Windmühle, ließ 1889 der Müller Johannes Tiedemann errichten. In ihrem Umfeld wird jährlich, im September, das Mühlen- u. Drachenfest durchgeführt.
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Das Flügelkreuz hat einen Durchmesser von 22 Meter, welches die Bewegungsenergie des Windes in die für den Antrieb von Maschinen erforderliche Drehbewegung umwandelt. ...
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In der Mühlenhaube etwas geneigt liegt die Flügelwelle ...
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... ruht mit ihrem vorderen Teil auf den sogenannten Katzenstein (Gleitlager) ...
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Über dem Mühlenturm wird die Haube ( Kappe ) mit dem gewaltigen Flügelkreutz durch die Windrose immer selbsttätig gegen den Wind gerichtet.Ein Kegelradgetriebe im Inneren der Mühlenhaube überträgt die Drehbewegung der Windrose auf ....
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...einen an der oberen Kante des Mühlenturmes befindlichen Zahnkranz.
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Das mit der Flügelwelle fest verbunden Kammrad in der Mühlenhaube überträgt die Drehbewegung auf das Kronrad ( Bunkler ), das am oberen Ende der Königwelle sitzt. Das Kammrad mit einem Durchmesser von 2,70 Metern ist aus Eisen, jedoch die Zähne bestehen aus Weißbuchenholz. In Ruhestellung festgehalten wird das Flügelkreuz durch einen Weichholzring der um das Kammrad herum liegt. Es ist eine Art Backenbremse.
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Die senkrechte Königswelle, die genau in der Mitte der Mühle von oben bis ins Erdgeschoss herrunter reicht, übertägt die Drehbewegung auf das große eiserne Stirnrad, welches in ein kleines Stirnrad mit Holzzähnen eingreift und somit den darüber liegenden Schrotgang antreibt.
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Durch ein unter dem großen Stirnrad angebrachtes Kegelrad wird die Triebkraft auf die Transmissionswelle übertragen. Über Flachriemen können von ihr aus alle weiteren Maschinen in der Mühle angetrieben werden.
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In einer hölzernen Bütte, auch Zarge oder Läufte genannt, befinden sich die beiden schweren Mühlensteine. Darüber liegt der Einfülltrichter und der Rüttelschuh.
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Der Walzenstuhl als Nachfolger der Mühlensteine. In den Walzenstühlen wird das Getreide zwischen zwei mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gegeneinander laufenden Walzen zerkleinert.
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Im Plansichter wird das Mahlgut was aus dem Walzenstuhl kommt in verschiedene Korngrößen getrennt. Der Sichter ist an Stahlseilen aufgehängt, durch eine Exzenterwelle in kreisende Bewegung versetzt die das Mahlgut über Flachschieber mit unterschiedlicher Lochweite befördert.
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In den Rohren und den eckigen Kanälen sind Förderschnecken um das Mahlgut von unten nach oben oder umgekehrt zu befördern.
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Bevor das Getreide zum Vermahlen kommt wird es gereinigt. Zunächst läuft es über ein Magnetabscheider, im Aspirateur wird durch ein Gebläse und Siebe die Verunreinigung und mit dem Trieur werden abweichende Korngrößen entfernt. Dann geht es zur Schälmaschine.
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Der Fahrstuhl in der Mühle ...
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Der Zugang zur Mühle ist mit Mühlensteine gepflaster ...
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Wie es in einer richtigen Mühle sein muß, gehört auch ein guter Geist dazu und das ist Frau Heidi Bresching. Sie ist Betreuerin dieser wunderschönen Mühle in Stove.
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Für Besucher und Gästen ist gesorgt, besonders zu empfehlen ist das im Steinofen gebackene Brot.

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